Studieninhalt
Zusammenfassung
Hintergrund: Schlaf ist eine tragende Säule der menschlichen Gesundheit. Störungen der Schlaf-Kontinuität oder der nächtlichen Erholung stehen in engem Zusammenhang mit beeinträchtigten Stoffwechselfunktionen, geschwächten Immunantworten und einer verminderten emotionalen Belastbarkeit. Da herkömmliche pharmakologische Ansätze oft Risiken wie Nebenwirkungen oder Abhängigkeiten bergen, gewinnen natürliche Alternativen an Bedeutung. Sereniser ist eine innovative Formulierung, die klinisch untersuchte Pflanzenextrakte und essenzielle Nährstoffe kombiniert. Das Ziel: Entspannung fördern, den zirkadianen Rhythmus stabilisieren und erholsamen Schlaf unterstützen, indem gezielt GABAerge und serotonerge Signalwege angesprochen werden.
Zielsetzung: Evaluierung der Wirkung von AVEA Sereniser auf die Schlafqualität und Regeneration im Rahmen von zwei unabhängigen Pilotstudien (in Zusammenarbeit mit PRUVN, USA, und Quest Vitality, Deutschland). Hierbei kamen subjektive Fragebögen zu Schlaf und Stimmung, objektives Biomarker-Tracking via Oura Ring sowie offenes Feedback der Teilnehmenden zum Einsatz.
Ergebnisse: Beide Studien zeigten konsistente Verbesserungen der Schlafkontinuität, der morgendlichen Erholung und der subjektiven Vitalität. Es traten keine Nebenwirkungen auf; die Akzeptanz von Sereniser war durchweg hoch. Die Inhaltsstoffe – darunter Safr’Inside™ (Safran-Extrakt), Holixer™ (Heiliges Basilikum), Serezin™ (Ingwer und Boswellia), L-Theanin, Magnesiumbisglycinat und Vitamin B6 – wirken synergetisch, um den Cortisolspiegel zu senken, den Parasympathikus zu stärken und die körpereigenen Schlafmechanismen zu unterstützen – ganz ohne Sedierung oder die Zufuhr von Melatonin.
Fazit: Sereniser bietet einen vielversprechenden natürlichen, nicht-pharmakologischen Ansatz zur Linderung leichter bis mittelschwerer Schlafstörungen. Dies ist besonders relevant für Zielgruppen, die unter Stress, hormonellen Umstellungen oder den Auswirkungen des Alterns leiden. Diese vorläufigen Ergebnisse bilden eine solide Basis für weitere Forschung zur Steigerung der Schlafqualität und Longevity.
Keywords: Schlaf, GABA, parasympathische Aktivität, Alpha-Wellen
Einleitung
Schlaf ist für die Gesundheit fundamental. Wenn der Schlaf unterbrochen wird oder die Erholung ausbleibt, wirkt sich das direkt auf den Stoffwechsel¹, das Immunsystem² und diee emotionale Stabilität³ aus. Eine gesunde Schlafarchitektur und kontinuierliche Regeneration sind die Basis für langfristige Longevity. Dennoch leiden viele Erwachsene unter Schlafstörungen, die oft durch Stress, hormonelle Veränderungen oder den natürlichen Alterungsprozess ausgelöst werden.
Akute oder chronische Schlafprobleme lösen eine Kaskade pathologischer Reaktionen im Körper aus⁴. Kurzfristig leiden kognitiven Fähigkeiten und Aufmerksamkeit, was sogar das Unfallrisiko erhöhen kann⁵. Langfristig gelten Schlafstörungen als Haupttreiber für Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen – dazu gehören Glukoseintoleranz, systemische Entzündungen, Bluthochdruck und eine unterdrückte Immunabwehr⁶’⁷.
Weltweit sind 10–30 % der Erwachsenen von chronischen Schlafproblemen betroffen⁸, oft verschärft durch einen modernen Lebensstil: Blaulicht-Exposition, Dauerstress und der Konsum von Stimulanzien führen zu einer „zirkadianen Diskrepanz“⁹. Besonders Frauen in der Peri- und Postmenopause stehen vor physiologischen Herausforderungen durch Hormonschwankungen und körperliche Beschwerden, die den Schlaf massiv stören können¹⁰’¹¹. Da pharmazeutische Schlafmittel oft mit Abhängigkeiten verbunden sind, suchen immer mehr Menschen nach Lösungen, die die natürliche Schlafregulation unterstützen, statt sie durch Sedierung zu erzwingen.
Hintergrund: Die Biologie des Schlafs
Schlaf wird durch zwei Hauptprozesse gesteuert: den homöostatischen Schlafdruck (Prozess S) und den zirkadianen Rhythmus (Prozess C)¹². Prozess S beschreibt, wie sich im Wachzustand Schlafmoleküle wie Adenosin ansammeln. Prozess C wird durch den Nucleus suprachiasmaticus (SCN) im Hypothalamus gesteuert, der die biologischen Funktionen mit dem Licht-Dunkel-Zyklus synchronisiert. Für einen wirklich erholsamen Schlaf müssen diese Prozesse perfekt mit den neurochemischen Signalwegen zusammenspielen.
Die Schlafarchitektur unterteilt sich in NREM- (Non-Rapid Eye Movement) und REM-Phasen (Rapid Eye Movement). Im NREM-Schlaf, insbesondere im Tiefschlaf, findet die metabolische Reinigung des Gehirns über das glymphatische System statt, während der Körper Gewebe repariert und das Immunsystem moduliert¹³. Der REM-Schlaf hingegen ist entscheidend für die emotionale Verarbeitung und das Gedächtnis¹³.
Der Übergang vom Wachsein in den Schlaf erfolgt durch die Hemmung der Erregungssysteme im Gehirn. Dieser Prozess wird vom ventrolateralen präoptischen Nukleus (VLPO) orchestriert, der GABA – den wichtigsten beruhigenden Botenstoff – ausschüttet. Gleichzeitig steigt bei Dunkelheit die Melatoninproduktion an¹². Ein effektives Supplement muss daher an mehreren Punkten dieses komplexen Netzwerks ansetzen.
Wirkmechanismus der Sereniser-Formulierung
Der AVEA Sereniser wurde entwickelt, um gezielt zentrale biologische Pfade anzusprechen. Die Formulierung nutzt die Synergie klinisch geprüfter Pflanzenextrakte (Safr’Inside™, Holixer™, Serezin™) und essenzieller Nährstoffe (L-Theanin, Magnesiumbisglycinat, Vitamin B6), um die natürlichen Schlafmechanismen zu stärken – ohne Sedierung und ohne Melatonin.
Der Mechanismus zielt auf die GABAerge und serotonerge Signalübertragung ab, senkt den Cortisolspiegel und stärkt den Parasympathikus.
Safr’Inside™ unterstützt die Umwandlung von Serotonin in Melatonin und hilft beim Cortisolabbau. Holixer™ fördert die parasympathische Aktivität, während Serezin™ nächtliches Unbehagen lindert und so für einen ungestörten Tiefschlaf sorgt. L-Theanin fördert entspannte Alpha-Wellen im Gehirn, Magnesiumbisglycinat unterstützt die Muskelentspannung und die GABA-Signale, und Vitamin B6 dient als wichtiger Kofaktor für die Synthese von GABA und Serotonin. Damit bietet Sereniser eine evidenzbasierte, pflanzliche Lösung, um die Schlafarchitektur nachhaltig zu verbessern.
Tabelle 1: Zentrale Inhaltsstoffe und ihre Wirkung
| Inhaltsstoff | Zentrale Wirkmechanismen | Erwartete Ergebnisse (Schwerpunkt Longevity & Altern) |
| Safr’Inside™ | Unterstützt die Serotonin-Melatonin-Synthese; moduliert die HPA-Achse zur Verzögerung von Cortisolpeaks. | Verbesserte Schlafeffizienz und reduzierte Einschlaflatenz bei älteren Erwachsenen (55–85 Jahre); weniger Stress und Insomnie-Symptome. |
| Holixer™ (Heiliges Basilikum) | Senkt die chronische Cortisolausschüttung; stärkt den Parasympathikus und stabilisiert die Schlaf-Mikroarchitektur. | Verbesserung der Insomnie-Werte; weniger nächtliches Erwachen und niedrigere Cortisolwerte (Stressmarker). |
| Serezin™ (Ingwer + Boswellia) | Hemmt entzündliche COX-2 und 5-LOX Pfade; reduziert Zytokine wie TNF-$\alpha$ bei körperlichem Unbehagen. | Linderung von nächtlichen Beschwerden; Förderung eines tiefen, ungestörten Schlafs; bessere morgendliche Wachheit. |
| L-Theanin (Grüntee-Extrakt) | Induziert Alpha-Wellen (entspannte Wachheit); wirkt als GABA-Agonist gegen neuronale Übererregung. | Reduziert das „Gedankenkarussell“ vor dem Zubettgehen; höhere Schlafeffizienz; gesteigertes Gefühl der Erholung beim Aufwachen. |
| Magnesiumbisglycinat | GABA-Agonist und NMDA-Antagonist; Kofaktor für Melatonin; Glycin-Anteil unterstützt die Thermoregulation. | Signifikante Steigerung der Gesamtschlafzeit bei älteren Menschen; Reduktion von nächtlichen Muskelspannungen oder Krämpfen. |
| Vitamin B6 | Essenzieller Kofaktor für die Enzyme GAD (GABA-Synthese) und AADC (Serotonin-Synthese). | Korrelation mit besserer Schlafqualität; weniger Angstsymptome; synergetische Wirkung bei unruhigen Beinen (RLS) in Kombi mit Magnesium. |
Ergebnisse & Diskussion
Subjektive Schlafqualität
In einer Untersuchung von QuestVitality wurde die Veränderung von Schlaf und Regeneration bei sechs Teilnehmenden (30–65 Jahre) über 30 Tage dokumentiert. Die Therapietreue war mit über 90 % exzellent, Nebenwirkungen traten nicht auf.
Nach 30 Tagen berichteten die Teilnehmenden über deutliche Verbesserungen: Zwei Drittel konnten schneller einschlafen, fünf von sechs wachten nachts seltener auf. Ebenso viele fühlten sich morgens ausgeruhter, und vier Personen bemerkten mehr Energie und Fokus im Alltag (Abb. 1).
In der PRUVN-Pilotstudie verbesserten sich die Werte ebenfalls massiv: Die Schlafqualität stieg im Schnitt um 78 %, die Tagesmüdigkeit sank um 61 % und die allgemeine Stimmung verbesserte sich um 48 % im Vergleich zum Ausgangswert (Abb. 2).
Schlaf-Biomarker via Wearable (Oura Ring)
Objektive Daten wurden in beiden Studien mittels Oura Ring erfasst. Nach einer 15-tägigen Basisphase folgte die 30-tägige Einnahme von Sereniser. Die Gruppen bestanden aus Frauen in der Peri-/Postmenopause (QuestVitality) sowie einer gemischten Gruppe über 40 (PRUVN).
In der QuestVitality-Studie waren die wichtigsten Effekte:
- Schlafeffizienz: Verbesserung bei 75 % der Teilnehmenden (+3–5 %), was auf einen festeren Schlaf hindeutet (Abb. 3).
- Herzfrequenzvariabilität (HRV): Anstieg bei allen Teilnehmenden (+7–25 %), ein klares Zeichen für eine bessere parasympathische Aktivität und Regeneration (Abb. 3).
- Ruhepuls: Sank bei allen um 3 bis 5 Schläge pro Minute, was die kardiovaskuläre Erholung bestätigt (Abb. 3).
- Einschlaflatenz: Reduktion um 10–20 %, was ein schnelleres Einschlafen bedeutet (Abb. 3).
Die PRUVN-Daten bestätigten diesen Trend:
- REM-Schlaf: Anstieg um bis zu 22 % (Abb. 4).
- Tiefschlaf: Verbesserung um bis zu 5 % (Abb. 4).
- Gesamtschlafzeit: Zunahme um bis zu 21 % (Abb. 4).
- Gesamtschlaf-Score: Steigerung um bis zu 5 % (Abb. 4).
Diese Daten zeigen, dass Sereniser sowohl die Schlafarchitektur als auch die Qualität positiv beeinflusst – insbesondere die für die Regeneration so wichtigen REM- und Tiefschlafphasen.
Sicherheit und Verträglichkeit
In beiden Studien gab es keinerlei Berichte über Nebenwirkungen oder Unverträglichkeiten. Sereniser wurde von allen Teilnehmenden sehr gut vertragen, was die Eignung für eine langfristige Anwendung bei leichten bis mittelschweren Schlafstörungen unterstreicht.
Fazit und Ausblick
Die Ergebnisse dieser Pilotstudien zeigen, dass Sereniser ein sicherer und effektiver Weg ist, um Schlafqualität, Kontinuität und die physiologische Regeneration zu verbessern. Sowohl subjektive Eindrücke als auch objektive Biometrie (HRV, Ruhepuls, Schlafeffizienz) sprechen eine klare Sprache.
Besonders hervorzuheben ist die Wirkung bei Frauen in der Peri- und Postmenopause – einer Gruppe, die besonders häufig unter Schlafunterbrechungen leidet. Hier zeigte Sereniser deutliche Vorteile bei der Schlafkonsolidierung und der Erholung am nächsten Tag. Damit positioniert sich Sereniser als echte, physiologisch sinnvolle Alternative zu Melatonin-Präparaten, die die natürliche Architektur des Schlafs unterstützt, statt sie zu stören.
Trotz der kleinen Stichproben liefern die konsistenten Ergebnisse beider unabhängiger Studien ein starkes Argument für die Wirksamkeit von Sereniser im Kontext von Longevity und gesundem Altern.
Material und Methoden
Studiendesign: Zusammenfassung zweier offener Pilotstudien mit PRUVN und Quest Vitality über 30 Tage. Kein Placebo-Kontrollarm; Vergleich der Werte vor und nach der Intervention. Einnahme: Zwei Kapseln Sereniser täglich, 1–2 Stunden vor dem Schlafengehen.
Teilnehmende:
- QuestVitality: 8 Frauen (52–60 Jahre), Peri-/Postmenopause, leichte Schlafprobleme.
- PRUVN: 8 Erwachsene (gemischt, >40 Jahre), subjektive Schlafstörungen.
Messungen:
- Oura Ring: Erfassung von HRV, Ruhepuls, Schlafeffizienz, Einschlaflatenz und Gesamtschlafzeit via Photoplethysmographie (PPG).
- Fragebögen: Bewertung von Einschlafzeit, morgendlicher Frische, Tagesenergie und allgemeiner Zufriedenheit auf einer Skala von 1–10.
Referenzen
- Knutson KL, Spiegel K, Penev P, Van Cauter E. The metabolic consequences of sleep deprivation. Sleep Med Rev. 2007 Jun;11(3):163-78. doi: 10.1016/j.smrv.2007.01.002. Epub 2007 Apr 17. PMID: 17442599; PMCID: PMC1991337.
- Garbarino S, Lanteri P, Bragazzi NL, Magnavita N, Scoditti E. Role of sleep deprivation in immune-related disease risk and outcomes. Commun Biol. 2021 Nov 18;4(1):1304. doi: 10.1038/s42003-021-02825-4. PMID: 34795404; PMCID: PMC8602722.
- Cara C Tomaso, Anna B Johnson, Timothy D Nelson, The effect of sleep deprivation and restriction on mood, emotion, and emotion regulation: three meta-analyses in one, Sleep, Volume 44, Issue 6, June 2021, zsaa289, https://doi.org/10.1093/sleep/zsaa289
- Porkka-Heiskanen, T., Zitting, K.-M., & Wigren, H.-K. (2013). Sleep, its regulation and possible mechanisms of sleep disturbances. Acta Physiologica (Oxford, England), 208(4), 311–328. https://doi.org/10.1111/apha.12134
- Medic, G., Wille, M., & Hemels, M. E. (2017). Short- and long-term health consequences of sleep disruption. Nature and Science of Sleep, 9, 151–161. https://doi.org/10.2147/NSS.S134864
- Miller, M. A., & Cappuccio, F. P. (2007). Inflammation, sleep, obesity and cardiovascular disease. Current Vascular Pharmacology, 5(2), 93–102. https://doi.org/10.2174/157016107780368280
- Zhao, X., Li, Y., & Wang, T. (2025). Effects of sleep patterns on cardiovascular health. Cardiovascular Innovations and Applications, 10(1). https://doi.org/10.15212/cvia.2025.0022
- Georgiev T, Draganova A, Avramov K, Terziyski K (2025) Chronic insomnia – beyond the symptom of insufficient sleep. Folia Medica 67(3): e151493. https://doi.org/10.3897/folmed.67.e151493
- Nobre, B., Rocha, I., Morin, C. M., & Cruz, M. M. E. (2021). Insomnia and circadian misalignment: an underexplored interaction towards cardiometabolic risk. Sleep Science (Sao Paulo, Brazil), 14(1), 55–63. https://doi.org/10.5935/1984-0063.20200025
- Virtanen, I., Polo-Kantola, P., Turpeinen, U., Hämäläinen, E., & Kalleinen, N. (2023). Effect of external sleep disturbance on sleep architecture in perimenopausal and postmenopausal women. Climacteric: The Journal of the International Menopause Society, 26(2), 103–109. https://doi.org/10.1080/13697137.2022.2158727
- Toffol, E., Kalleinen, N., Himanen, S.-L., Partonen, T., Haukka, J., & Polo-Kantola, P. (2021). Nighttime melatonin secretion and sleep architecture: different associations in perimenopausal and postmenopausal women. Sleep Medicine, 81, 52–61. https://doi.org/10.1016/j.sleep.2021.02.011
- Franken, P., & Dijk, D.-J. (2024). Sleep and circadian rhythmicity as entangled processes serving homeostasis. Nature Reviews. Neuroscience, 25(1), 43–59. https://doi.org/10.1038/s41583-023-00764-z
- Chopra, A., Das, P., & Doghramji, K. (Eds.). (2020). Management of sleep disorders in psychiatry. Oxford University Press. https://doi.org/10.1093/med/9780190929671.001.0001
- Herberger, S., Aurnhammer, C., Bauerfeind, S. et al. Performance of wearable finger ring trackers for diagnostic sleep measurement in the clinical context. Sci Rep 15, 9461 (2025). https://doi.org/10.1038/s41598-025-93774-z